Keine Heimat mehr


 
ich bin die Flucht
Sterben ist meine Vernunft
gib mir ein Stück von deinem Augenlicht
daß ich auf ewig deinen Weg trübe
Gedankenfetzen von Geräuschen verzerrt
tausendfach überschlagen sich Bilder
brodelnd gärt die Angst
flüssig ist sie geworden
ergießt sich in deine kleinsten Poren
verwandelt Treue in stillschweigendes Erdulden
laß´ mir einen Tag des Bedenkens
dann brich mit mir ein Loch in diese Welt
spüre den Schatten der Hoffnung
mit dem Ostwind bin ich gekommen
Sturm begleitet meine Pfade
wenige ertragen meine Bürde
doch am Ende
Schweigen
 


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